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Jahreskreis

Der Jahreskreis: Die acht Feste im Überblick

Acht Feste teilen das Jahr: vier auf den Sonnenständen, vier dazwischen. Hier siehst du, wann sie liegen und was sie verbindet.

Nora v. Schenckendorff 7. Oktober 2026 ca. 2 Min. Lesezeit

Der Jahreskreis: Die acht Feste im Überblick

Der Jahreskreis ist ein Jahresrad mit acht Festen, die etwa alle sechs bis sieben Wochen aufeinanderfolgen. Sein Takt kommt von draußen: Licht, Wachstum, Ernte, Dunkelheit.

Kurz zusammengefasst

Der Jahreskreis teilt das Jahr in acht Feste: vier auf den Sonnenständen (Yule, Ostara, Litha, Mabon) und vier genau dazwischen (Imbolc, Beltane, Lughnasadh, Samhain).

Yule um den 21. Dezember, Wintersonnenwende: die längste Nacht, das Licht kehrt zurück
Imbolc 1. und 2. Februar: erste Regung unter der Oberfläche
Ostara um den 20. März, Frühlings-Tagundnachtgleiche: Beginn, Aussaat, Gleichgewicht
Beltane 30. April und 1. Mai: Blüte, Lebendigkeit, Verbindung
Litha um den 21. Juni, Sommersonnenwende: Höhepunkt des Lichts
Lughnasadh 1. August: erste Ernte
Mabon um den 22. September, Herbst-Tagundnachtgleiche: zweite Ernte, Sortieren, Dank
Samhain 31. Oktober und 1. November: Abschied, Rückzug, die dunkle Zeit beginnt

Was ist der Jahreskreis?

Der Jahreskreis ist ein Jahresrad mit acht Festen, das das Jahr nach Licht und Jahreszeit gliedert. Vier der Feste liegen auf den Sonnenständen. Das sind die beiden Sonnenwenden, an denen der Tag am kürzesten und am längsten ist, und die beiden Tagundnachtgleichen, an denen Tag und Nacht gleich lang sind.

Die vier anderen Feste liegen jeweils genau dazwischen. In der Tradition heißen sie Feuerfeste oder Mondfeste, weil sie sich eher am Rhythmus der Landwirtschaft und am Mond orientieren als am Sonnenstand.

Die acht Feste im Überblick

Die genauen Tage der Sonnenfeste verschieben sich von Jahr zu Jahr um einen Tag. Das Datum des kommenden Festes steht in der jeweiligen Themenwelt. Dort findest du auch Ritual, DIY-Idee und passende Heilsteine zu jedem Fest.

Woher kommt der Jahreskreis?

Die einzelnen Feste sind älter als das Rad. Imbolc, Beltane, Lughnasadh und Samhain stammen aus der gälischen Überlieferung Irlands und Schottlands. Yule kommt aus dem germanischen Raum.

Der Jahreskreis in dieser Form, mit acht gleichmäßig verteilten Festen, wurde Mitte des 20. Jahrhunderts in der neuheidnischen Bewegung zusammengestellt. Die Namen Ostara, Litha und Mabon sind dabei moderne Bezeichnungen. Das macht ihn nicht weniger brauchbar: Er ist eine Struktur, die du mit eigenem Inhalt füllst.

Wie geht es weiter?

Warum der Jahreskreis heute noch trägt, erklärt Was der Jahreskreis heute für dich bedeuten kann. Wie du Altar, Themen und Steine nach den Festen ausrichtest, steht in Den Jahreskreis in deine Rituale holen.

Zwischen Weihnachten und Dreikönig kommt noch ein eigener Abschnitt dazu, der nicht im Rad liegt: die Rauhnächte, zwölf Nächte zwischen den Jahren.